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Jagen in der Türkei

Die Türkei ist nicht nur ein ideales Urlaubsland. Das Land bietet auch jagdlich besondere Erlebnisse wenn man sich auf eine Jagdreise hierher begibt.

Allgemein

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Die Türkei zeigt Jagdreisenden vielfältige landwirtschaftliche und geologische Regionen. Durch die verhältnismäßig dünne Besiedlung in ländlichen Abschnitten und Gebirgsregionen hat das Land einen sehr guten Wildbestand. Landwirtschaftlich und klimatisch bietet die Türkei ein vielseitiges Angebot für eine Jagdreise. Küstenlandschaften, Hügelländer sowie Hochgebirge wechseln sich ab.

Auf einer Jagdreise in die Türkei kann man Wildarten wie Rot-, Dam-, Reh- und Muffelwild bejagen. Es gibt auch Vorkommen an Konya-Schaf, Kropfgazelle, Gamswild, Braunwild und Wolf. Jagdtouristisch gesehen ist die das Land beliebt für Jagdreisen wegen des starken Schwarzwildvorkommens. Nirgends ist es einfacher seinen Lebenskeiler zu erlegen als hier. Auch eine Besonderheit stellt der Bezoar-Steinbock für Jagdbegeisterte dar. Ebenso kann bei einer Jagdreise in die Türkei Niederwild bejagt werden.

Die Jagdregionen befinden sich alle in Staatseigentum. So können Jagdgäste bei einer Jagdreise in Türkei lediglich in den jährlich freigegeben Revieren auf die Jagd gehen. Für die Schutzgebiete werden jährlich eine gewisse Anzahl von Lizenzen ausgehändigt. Zwei Drittel davon bekommen die ausländischen Jagdgäste. Jedes Jahr werden auch ein paar wenige Lizenzen für den begehrten Anatolischen Rothirsch ausgestellt.

Gesetzlich gilt es bei einer Jagdreise in die Türkei ebenso einiges zu beachten. Man benötigt einen gültigen Jagdschein und den europäischen Feuerwaffenpass. Ebenso wird eine Einladung des türkischen Jagdveranstalters verlangt. Diese wird meistens von den Veranstaltern organisiert. Die Waffe und Munition muss am Zoll deklariert werden. Da die Türkei kein EU-Land ist, sind die Trophäen ordnungsgemäß durch den Zoll in die EU einzuführen. Auch wird bei der Mitnahme der Waffe ein Zollrückwarennachweis verlangt.
Die Türkei ist sehr reizvoll um eine Jagdreise zu unternehmen. Für ausländische Jäger gilt es als besonders exotisches Jagdland. Gut organisierte und leicht erreichbare Jagdgebiete machen das Land äußerst interessant. Auf Grund der vernünftigen Wildbewirtschaftung gibt es zahlreich auftretende Wildarten, welche einen Aufenthalt zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Kein anderes Land bietet eine solche Vielfalt.

Jagdarten

Jagdarten

Bei einer Jagdreise in die Türkei können Sie zwischen verschiedenen Jagdarten wählen. Für alle Jagdbegeisterte gibt es die passende Variante in den unterschiedlichen Revieren.

Generell wird die Jagd in der Türkei auf dem Ansitz oder der Pirsch besonders erfolgreich zur Vollmondzeit abgehalten. Im Vergleich zu Jagden in osteuropäischen Ländern sind die Abschussgebühren relativ gering. Der Jagddruck ist sehr niedrig, da das Wildbret in der Türkei nicht gegessen wird.

Die Jagd auf den beliebten Bezoar-Steinbock wird fast ausschließlich auf der Pirsch durchgeführt. Auf Ihrer Jagdreise werden Sie von erfahrenen Pirschführern begleitet. Es werden zuerst von exponierten Hängen aus erfolgversprechende Hänge abgeglast. Die behutsame und spannende Pirsch beginnt wenn ein passender Bezoar in die Sicht des Jägers kommt. Die einheimischen Jäger der Türkei sind fast das ganze Jahr über mit den Bewegungen der Bezoare beschäftigt. So kann auf einer Jagdreise sichergestellt werden, dass die Erfolgschancen besonders gut sind.

Die Rothirschjagd ist auch in der Türkei während der Brunft am erfolgreichsten. Meistens wird gepirscht, wobei jährlich nur sehr wenige Lizenzen vergeben werden. Da das Gelände etwas fordernder ist, sollten Jäger auf ihrer Jagdreise bei guter Kondition sein. Die Jagdgäste werden unter Anleitung eines erfahrenen Pirschführers durch die Jagd begleitet.

Durch den hohen Schwarzwildbestand ist die Jagd auf dieses Wild besonders beliebt. Für die meisten Jäger bedeutet Schwarzwildjagd einen Ansitz in einer Vollmondnacht. Dies wird bei einer Jagdreise in die Türkei mit sehr gutem Erfolg betrieben. Auch tagsüber findet die Jagd auf starke Keiler auf den weiten Feldern und Obstplantagen statt. Keiler in der Türkei erreichen außerordentliche Wildbretgewichte und Waffenlängen von 23-26 cm. In der Regel hat man auf einer Jagdreise in die Türkei realistische Chancen zwischen 5 und 10 Keiler zu erlegen. Der Rekordkeiler liegt bis heute bei 35 cm.

Neben der Einzeljagd werden bei Jagdreisen auch gezielte Drückjagden angeboten. Diese finden in flachen Gebieten der Türkei statt. Insbesondere auf Keiler sind Drückjagden allerdings nicht so erfolgssicher wie bei Einzeljagden. Pro Tag werden etwa 3-4 Treiber organisiert um das ideale Jagderlebnis zu ermöglichen.

Jagdregion

Jagdregion

Die Türkei bietet auf einer Jagdreise eine große Vielfalt an landschaftlichen Gebieten. So ist für jeden Jagdbegeisterten bestimmt das passende Revier mit seinen Besonderheiten dabei.

Bislang gibt es in der Türkei keine privaten Jagdländereien. Die Jagdreviere haben zwar unterschiedlichen Status, befinden sich aber alle in Staatseigentum. Die Reviere dürfen nicht von Privatpersonen bzw. Outfittern gepachtet werden. Sie können somit nicht in Eigenregie bewirtschaftet werden. Der Jagdgast muss sich daher vor einer Jagdreise erkundigen welche Jagdgebiete jährlich für die Jagd freigegeben werden. Des Weiteren ist die Jagd in der Türkei in Nationalparks, Naturreservaten und Schutzgebieten nicht gestattet. Die Schutzgebiete können von Jahr zu Jahr variieren, abhängig von dem jeweiligen Wildbestand der vorherrscht. Für die Jagdgebiete werden jährlich Abschussquoten bzw. eine gewisse Anzahl von Lizenzen festgelegt. Zwei Drittel der Lizenzen bekommen Auslandsjäger und der Rest wird an türkische Jäger vergeben.

Für die Jagd auf Schwarzwild gibt es zahlreiche Gebiete im Norden, Süden und Westen der Türkei. Auf einer Jagdreise erwartet Sie hügeliges bis leicht bergiges Land mit Höhenlagen um etwa 800 m.

Gams trifft man auf einer Jagdreise in den hohen Bergen rund um die Schwarmeerregion der Türkei. Ebenso kommt eine gesunde Population auch in den Hügelregionen in Ost Anatolien vor. Die beliebten Hauptjagdgebiet für Gams sind Artvin, Rize, Tunceli, Bingöl, Erzurum und Erzincan.

Für die Jagd auf Rotwild bereisen Sie Reviere in Zentral Anatolien. Begehrte Jagdreviere für eine Jagdreise in die Türkei sind Afyon, Bolu, Ankara, Denizli, Eskisehir, Karabük oder Kastamonu.

Bei einer Jagdreise in die Türkei darf das Erlebnis einen Bezoar-Steinbock zu bejagen nicht fehlen. Besonders empfehlenswert sind Reviere im Taurus Gebirge im Süden der Türkei, am Schwarzen Meer sowie in den Gebirgszügen der Zentraltürkei. Trotz der Felsen und der rauen Naturgegebenheiten, kann man fast im ganzen Land auf seiner Jagdreise mühelos Bezoar bejagen.

Die Unterkünfte in den Jagdrevieren sind komfortabel ausgestattete Jagdhäuser bwz. Hotels oder Pensionen. Die Gastfreundschaft steht bei einer Jagdreise in die Türkei an oberster Stelle. Die Jagdgäste werden mit landestypischer Kost verwöhnt und erleben einen unbeschwerten Jagdurlaub.

 

Jagdzeiten

Jagdzeiten

Betreffend der Jagdzeiten gibt es üblicherweise ebenso in der Türkei bestimmte Richtlinien. Bevor man sich auf eine Jagdreise begibt sollte man sich vorab informieren.

Auf Grund des hohen Bestands kann Schwarzwild ganzjährig gejagt werden. Die Jagd auf Schwarzwild ist von großer Beliebtheit in der Türkei. Es wird empfohlen die Keilerjagd bei zunehmenden Mond oder Vollmond durchzuführen. Zu dieser Zeit ist es am erfolgversprechendsten. Klassischerweise kann man in der Türkei auf einer Jagdreise wählen zwischen Keilerjagd im Winter bei Schnee. Die zweite Variante sind die Jagd während der Monate Mai bis August. Die Sauen sind besonders tagaktiv auf den Feldern und Obstplantagen. Außerdem kann länger gejagt werden. Die Organisatoren und Jagdführer vor Ort sind bestens informiert. So können sie zu jeder Jahreszeit die entsprechenden Stellen zur optimalen Saujagd ansteuern. Die Bassen können auf einer Jagdreise in die Türkei das ganze Jahr über gejagt werden. Die Chance für eine erfolgreiche Jagd sind immer gut. So kann jeder Jagdbegeistert für sich entscheiden ob er einen feisten Sommerkeiler oder ein kapitales Hauptschwein in den Wintermonaten jagen möchte.

Wenn man Interesse an der Jagd auf den beliebten Bezoar-Steinbock hat, sollte man sich in den Wintermonaten auf eine Jagdreise in die Türkei begeben. Die optimalen Monate um eine erfolgssichere Jagd zu unternehmen sind November bis März. Je nach Gebiet und Revier kann die ideale Jagdzeit etwas variieren.

Wer gerne sich gerne auf die Gamsjagd begeben möchte sollte seine Jagdreise in die Türkei zwischen 1. August und 31. März. Zu dieser Zeit kann man die Gams in den hügeligen Landschaften am besten beobachten und bejagen.

Die ideale Zeit um Rotwild zu jagen ist von 1. September bis 31. Dezember. Wie in den meisten Ländern ist auch in der Türkei die Rothirschjagd während der Brunft am erfolgversprechendsten. Möchte man dieses Ereignis nicht verpassen sollte man seine Jagdreise im September unternehmen. Außerhalb der Brunftzeit ist es weitaus schwieriger die Hirsche ausfindig zu machen. Es werden allerdings jedes Jahr nur einige wenige Lizenzen vergeben. Die Rehwildjagd ist von 1. Mai bis 31. Oktober am geeignetsten wenn man sich auf einer Jagdreise in der Türkei befindet.

Wildarten

Wildarten

Bei einer Jagdreise in die Türkei können Jagdliebhaber unterschiedliche Wildarten antreffen. Das Land bietet eine Vielfalt von Tierarten und hat dabei auch außergewöhnliche Trophäen anzubieten.

Es gibt Wildarten wie Rot-, Dam- und Rehwild. Ebenso kann man bei einer Jagdreise in die Türkei auch das Armenische Mufflon, Konya-Schaf, Gamswild, Kropfgazelle sowie Braunbär und Wolf bejagen. Die beliebteste Wildart auf Grund des kapitalen Bestands ist das Schwarzwild. Der Bezoar- Steinbock ist ebenso ein Highlight in der Türkei. Auch Freunde der Niederwildjagden kommen bei einer Jagdreise auf ihre Kosten. Angefangen von Wachtel Waldschnepfe, Stein- und Königshuhn bis hin zu Wildenten und -gänsen bietet die Türkei eine Niederwildvielfalt.

Der Bezoar-Steinbock ist eine Besonderheit unter den Jägern auf einer Jagdreise. Er gehört zu den Ziegenarten und ist die Stammrasse der Hausziegen. Bejagbare Bestände kann man neben der Türkei nur noch im Iran finden. Der Bezoar-Steinbock kann ein Lebendgewicht bis zu 80 kg und Schulterhöhen bis zu 60 cm erlangen. Charakteristisch sind die ausgeprägten Schmuckwülsten. Die Trophäen sind zwischen 100 cm und 150 cm lang und zählen zu den längsten Trophäen des Steinwildes.

Wer sich auf eine Jagdreise in die Türkei begibt, sollte auch Jagd auf die Gams machen. Hier hat eine der 8 weltweit bejagbaren Gamsarten ihre Heimat. Es handelt sich um eine kleine, aber sehr agile Wildziege. Gamswild hat in der Türkei einen sehr guten Bestand. Die Wildart fühlt sich besonders in den hohen Bergen und auch Schwarzmeerregionen heimisch.

Auch die Jagd auf Rotwild ist in der Türkei von der besonderen Art. Das Rotwild ist nämlich eine Kreuzung zwischen dem europäischen Rothirsch und dem asiatischen Maral. Die Rothirsche weisen meist in der freien Wildbahn kapitale Trophäen von höherer Qualität und Punktzahlen auf. Bei einer Jagdreise kann man mit Geweihgewichten zwischen 10 und 12 kg rechnen. Die Abschüsse werden pauschal berechnet und hängen nicht vom Gewicht ab.

Rehwild ist die kleinste bejagbare Hirschart. Man trifft es auf einer Jagdreise in die Türkei in der westlichen und zentralen Schwarzmeerregion. Die Trophäen sind hier im internationalen Vergleich nicht die Größten. In der Türkei gilt ein Bock mit 400 g schon als kapital.

Wildarten in Türkei

Jagdarten in Türkei