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Jagen in Polen

Polen ist seit langer Zeit ein beliebtes Ziel für Jagdreisen in Osteuropa. Charakteristisch für die Jagd in in diesem Land sind hohe Wildbestände, gute Organisation, günstige Preise sowie großzügige Reviere.

Allgemein

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Das Jagen in Polen verzaubert die Jagdreisenden durch die waldreiche und noch urig verbliebene Natur. Mehrere tausend Hektar Fläche, wilde Wälder und verwachsene Wiesen locken Jahr für Jahr immer mehr Jagdbegeisterte nach Polen. Besonders schöne Trophäen sind das Ziel jedes Jägers auf einer Jagdreise. Die Jagderfolge bestätigen die Revierverantwortlichen. Die Hirsche und Rehböcke lässt man in Polen älter werden, wodurch sich die Qualität der Trophäen auf äußerst hohem Niveau bewegt.

In diesem Land ist alles möglich, da man im Rahmen einer Jagdreise auf eine große Artenvielfalt trifft. Egal ob man Interesse an der Jagd auf Reh-, Rot-, Schwarz-, Dam-, Mufflonwild oder auch Wisent hat. Auch Niederwildjäger kommen in Polen voll auf Ihre Kosten. Jedoch findet man nicht nur eine Vielzahl an Wildarten. Es gibt auch eine große Auswahl an Revieren. Beliebte Regionen für Jagdreisen findet man über das ganze Land verstreut. Diese sind Westpolen, Pommern, Ostpreußen und Schlesien. Dadurch ist für jeden Jäger das passende Revier dabei.

Die Jagdsaison beginnt in Polen ab Mitte Mai mit der Rehbockjagd. Darauf folgt die Rothirschbrunft ab Mitte September. Jedoch wer ab Mitte Oktober zum Jagen in Polen ist, kann das Highlight der Damhirschbrunft miterleben. Später dann im Herbst und Winter werden für Jagdbegeisterte Drückjagden organisiert. Diese können im klassischen Sinne mit mehreren kleinen Treibern ausfallen. Es gibt hier aber auch die Möglichkeit der Ansitzbewegungsjagden.

Neben der Naturidylle gibt es auch gesetzliche Bestimmungen für Jagdreisen nach Polen. Das Gesetz schreibt eine Jagdhaftpflichtversicherung vor. Das heisst, dass alle aus dem Ausland stammenden Gäste, die im Land der Jagd nachgehen möchten, für ihren Jagdaufenthaltszeitraum eine polnische Jagdhaftpflichtversicherung haben müssen. Der Besitz eines gültigen Jagdscheines im Heimatland wird vorausgesetzt um das Jagen in Polen ausüben zu dürfen. Durch die EU-Mitgliedschaft funktioniert der Waffen- und Trophäentransport problemlos.


All das hat eine Jagdreise nach Polen zu bieten. Das Land ist somit dank gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und einem großem Angebot ein Geheimtipp unter Jagdreisenden.

Jagdarten

Jagdarten

Generell kann man zwischen unterschiedlichen Jagdarten differenzieren. Dabei ist für eine Jagdreise nach Polen vorab abzuklären, in welchem Revier welche Jagdveranstaltungen angeboten werden.

Eine grundsätzliche Unterscheidung kann in Einzel- und Gruppenjagd gemacht werden. In Polen sind Drückjagden, eine Art der Gruppenjagd, weit vorne in der Beliebtheit. Dabei gibt es unterschiedliche Drückjagdformen, die man beim Jagen in Polen erleben kann. Diese werden von Mitte Oktober bis Mitte/Ende Jänner durchgeführt. Drückjagden können klassisch mit vielen Treibern oder als Ansitzbewegungsjagd organisiert sein.

Bei der klassischen Drückjagd werden Hunde mitgeführt und eingesetzt. Diese wird meist mit etwa 8 oder mehr Treibern und rund 10 Schützen durchgeführt. Bei einer Jagdreise nach Polen erleben Sie viele wildreiche Reviere, die reichlich Abschusspläne betreffend das weibliche Wild zu erfüllen haben und Drückjagden dafür nutzen. Solche speziellen Jagdveranstaltungen auf weibliches Wild, sind gut geeignet für Jungjäger um Praxis zu sammeln. Drückjagden werden in Polen generell auf Schwarzwild, Kahlwild, Ricken sowie Füchse veranstaltet. In einigen Revieren können auf Ihrer Jagdreise auch Rot- und Damhirsche geschossen werden.

Bei der Drückjagd kommt das Wild meist flüchtig und die Jäger sollten geübte Schützen sein. Bei der Riegeljagd gibt es ein bis zwei Treibergruppen ohne Hunde. Hier wird weiträumiger abgestellt oder angesessen.

Drückjagden in Polen sind sehr gut organisiert und bieten eine bunte Vielfalt an Wild auf einer Jagdreise an. Der Großteil der Wildarten ist in vielen Revieren Rot- und Schwarzwild. Gute Drückjagden führen meist zu einem Stück Hochwild pro Tag und Jäger. Der Erfolg der Jagd hängt natürlich von der Geübtheit der Jäger sowie auch den Witterungsbedingungen ab.

Jedoch ist und bleibt die Ansitzjagd die meist verbreitete Jagdart beim Jagen in Polen. Beinahe jedes Revier besitzt wunderschöne Ansitzmöglichkeiten. Doch auch die Pirschjagd ist bei den polnischen Jägern sehr beliebt. Dabei werden Sie von erfahrenen, einheimischen Pirschführern begleitet und unterstützt.

Über das Jahr verteilt können unterschiedliche Veranstaltungen für eine individuelle Jagdreise nach Polen genutzt werden.

Bei den zahlreichen Anbietern sind sowohl Einzel- als auch Gruppenanmeldungen möglich.

Jagdregionen

Jagdregionen

Beliebte Regionen für das Jagen in Polen findet man über das ganze Land verstreut. So kann man das jedes Eck Polens erkunden und die Artenvielfalt genießen.

Die Jagdregionen lassen sich grob in folgende Gebiete unterteilen: Westpolen, Pommern, Ostpreußen und Schlesien. Man kann unter der Vielfalt der Regionen für seine Jagdreise das bevorzugte Gebiet auswählen.

Die Reviere in Westpolen bestechen durch ihren ausgezeichneten Wildbestand. Außerdem kann man vor Ort professionelle Jagdveranstalter, sowie gastfreundliche Jagdhäuser vorfinden. So kann man eine Jagdreise je nach Geschmack in unterschiedlich eingeteilten Kategorien von Jagdhäusern verbringen. Die Revierstruktur, sowie auch Fauna und Flora, ist in diesem Teil Polens sehr vielseitig. Dabei entdecken Sie auf Ihrer Jagdreise Laubwälder, Nadelwälder, Mischwälder sowie weite Wiesen und landwirtschaftliche Flächen. Bei einer Jagdreise in diese Reviere treffen Jäger auf Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild. Es liegt ein sehr guter Bestand vor.

Pommern, eine Region im Nordwesten Polens, ist ebenso ein beliebtes Jagdreiseziel. Auch in Pommern findet man professionelle Jagdveranstalter und ausgezeichnete Jagdhäuser vor. Auf einer Jagdreise können Sie in dieser Region Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild jagen. Es werden sehr gute Drückjagden angeboten. Außerdem gibt es Trophäen von hoher Qualität.

In Ostpreußen findet ein Jagdgast bis zu 30.000 ha große Reviere vor. Dort finden Jäger sehr gute Wildbestände, weitläufige Wälder und einer idyllischen Seen- und Flusslandschaft vor. Auch in dieser Region Polens zählen Gastfreundschaft und professionell geführte Jagdreviere zu den Qualitätsstandards. Bei einer Jagdreise nach Ostpreußen können Sie das begehrte Wisent jagen. Ebenso können Jagdgäste Elche, Wölfe, Luchse und Auerhähne zu sehen bekommen.

Doch das Jagen in Polen bietet nicht nur Wiesen und Wälder. Schlesien zeichnet sich durch hohe Gebirgszüge, wie beispielsweise das Eulengebirge, aus. Man findet hier Mischwälder und stilvolle Jagdhäuser. Vorrangig werden hier Mufflonwidder bejagt. Aber auch die Kombination mit der Hirschbrunft ist dies ein unvergessliches Erlebnis für eine Jagdreise nach Polen. Ebenso die Bockjagd auf den Wiesen rund um das Gebirge kann schöne Trophäen mit sich bringen.

So hat jede Region Polens seinen besonderen Charme für Ihre Jagdreise. Über Wälder, Seen und Gebirgszüge ist für jeden Jäger etwas dabei.

Jagdzeiten

Jagdzeiten

Nach Polen kann man ganzjährig eine Jagdreise unternehmen. Zu unterschiedlichen Jahreszeiten können verschiedene Wildarten erlegt werden. Somit ist für jeden Jäger etwas dabei.

Eine Besonderheit beim Jagen in Polen ist die Hirschbrunft. Dies zieht jährlich eine Vielzahl an Jagdgästen an. In den Revieren kann man sich ab Mitte September bis in den Oktober hinein auf die Pirsch begeben. Dank der hohen Wildbestände werden ab Oktober auch Damhirsche bejagt. Besonders ab der zweiten Oktoberhälfte ist eine Jagd auf Damhirsche auf Grund der Brunft besonders beeindruckend.

Aber auch die Feistzeit Ende August, sowie die Jagd im Spätherbst und Winter, haben ihren speziellen Reiz. Die Jagdsaison für Rothirsche in Polen ist etwa vom 21. August bis 25. Februar. Dies in Kombination mit der Jagd auf Schwarzwild oder Raubwild kann auch zu einem spannenden Erlebnis auf einer Jagdreise werden.

Die Schwarzwildjagd darf beim Jagen in Polen ohnedies nicht fehlen. Die Jagdzeit auf Keiler, Frischlinge und Überläufer ist in Polen ganzjährig. Bachen hingegen können ab 15. August bis 15. Jänner bejagt werden.

Die Jagd auf Muffelwild beginnt in Polen ab 1. Oktober. Die Pirsch auf diese Tiere wird jedoch einfacher in den Monaten November und Dezember. Dann zieht das Wild auf Grund des Schnees in tiefere Lagen.

Die Rehbockjagd beginnt in Polen am 11. Mai und dauert bis 30. September. Wer hingegen Interesse an Ricken und Kitzen hat, sollte seine Jagdreise zwischen 1. Oktober und 15. Jänner antreten.

Da man in Polen mit Genehmigung Wisent bejagen kann, ist auch dies eine Besonderheit. Die Jagdzeit auf Wisent beginnt im November und endet im März.

Auch Niederwildjäger können beim Jagen in Polen aus dem Vollen schöpfen. Dort findet die Jagd auf Wildenten und -gänse von 15. August bis Ende Dezember statt. Fasane können jedoch im Zeitraum zwischen Anfang Oktober und Ende Februar erlegt werden. Füchse, Dachse und Marder können ab September bis März/April bejagt werden.

So kommen Jagdbegeisterte ganzjährig auf ihre Kosten und können bei einer Jagdreise nach Polen alle Jahreszeiten und die Tiervielfalt genießen.

Wildarten

Wildarten

In einer wunderschönen Idylle von Wäldern und Wiesen kann man beim Jagen in Polen eine Vielfalt an angebotenen Wildarten erleben. Dabei ist neben der Jagd auf Rot-, Dam-, Reh-, Schwarz-, Nieder- und Muffelwild die Wisentjagd ein besonderes Erlebnis.

Das Land zieht jedes Jahr viele Jäger im Rahmen ihrer Jagdreise zur Hirschjagd in der Brunft an. Der Abschuss wird selektiv durchgeführt. Dadurch werden viele reife Hirsche erlegt. Das Trophäengewicht der Hirsche liegt etwa zwischen 4- 8 Kilogramm. Jedoch werden auch Rothirsche mit Trophäengewichten bis zu 10 Kilogramm erlegt.

Auch die Damwildjagd ist beim Jagen in Polen sehr beliebt. Jedoch ist das Damwildvorkommen nicht so dicht wie in Ungarn. Dennoch leben ausreichend Damschaufler in Polen. Die Trophäenstärken der Damschaufler gehen bis zu 3 Kilogramm. Abhängig vom Revier können die Trophäen auch über 3 Kilogramm hinaus reichen.

Die Rehbockjagd ist in Polen ein Klassiker. Daher sollte sie für die nächste Jagdreise ein fixer Termin im Jagdkalender sein. Das Land verfügt über einen sehr guten Bestand an Rehwild. Der Rehbock wird einerseits von den Jagdgenossenschaften und andererseits von den Staatsrevieren nachhaltig bewirtschaftet. Das Resultat sind eine gute ausgeglichene Altersstruktur sowie außerordentliche Trophäen. Die Trophäengröße und -stärke ist in den Regionen unterschiedlich.

Auch die Jagd auf Schwarzwild hat in Polen einen besonderen Stellenwert. Das Land verfügt über einen sehr guten Schwarzwildbestand. In Polen können Keiler eine Waffenlänge bis zu 23 cm erlangen.

Wer seine Jagdreise nach Polen plant, kann auch Muffelwild jagen. Dabei erreichen die Muffelwild Einwachser Schneckenlängen zwischen 40 und 70 cm. Für jeden Jagdliebhaber sind dies durchaus ansehnliche Trophäen von reifen Widdern.

Weiters kann man Jagd auf Niederwild wie Fasane, Enten und Gänse in Polen machen. Zusätzlich bejagbare Raubwildarten sind Füchse, Dachse, Marder und Marderhunde.

Die Reduktionsabschüsse auf den Wisent in Polen bedürfen einer Genehmigung der polnischen Naturschutzbehörde. Dabei wird eine spezielle Jagdgenehmigung für ein entsprechendes Revier ausgestellt. Die Erlangung einer Abschusslizenz dauert mindestens 6 Monate und muss rechtzeitig vor Antritt der Jagdreise beantragt werden.

Wildarten in Polen

Jagdarten in Polen