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Jagen in Russland

Eine Jagdreise nach Russland bietet grenzenlose Wildnis und die perfekten Voraussetzungen für sehr gute Wildbestände.


Allgemein

Allgemein

Das Land ist sehr dünn besiedelt und eines der faszinierendsten Gebiete der Erde. Es gibt auf einer Jagdreise verschiedene Klimazonen, Landschaften und eine große Tiervielfalt zu erleben. In der Weite Russlands zu jagen, ist ein unvergessliches Erlebnis für jeden Jäger. Man kann auf die Jagd nach einem Braunbär gehen. Ebenso können bei einer Jagdreise nach Russland Auerhahn und Birkhahn bejagt werden. Jagdbegeisterten bietet sich auch die Möglichkeit sich auf die Jagd nach Elch oder Steinbock zu begeben. Im Jänner und Februar ist die Jagd auf Luchs und Wolf eine Besonderheit. Luchs kann ganz spektakulär mit dem Schneemobil oder auf Schneeschuhen bejagt werden. Die Wolfsjagd erfolgt häufig vom Ansitz auf der Lappjagd oder am Luder. Starke bis sehr starke Trophäen sind in den östlichen Teilen Russlands zu finden. Ein Jäger kann sich auf einer Jagdreise wahrlich seine Träume erfüllen und einzigartige Tage verbringen.

Bei einer Jagdreise nach Russland kann man beispielsweise in einfachen, urigen Holzhütten nächtigen. Ebenso gibt es die Möglichkeit in luxuriösen großzügigen Holzhäusern mit Sauna zu residieren. Unabhängig wie die Wahl der Unterkunft ausfällt, ist die Gastfreundschaft in Russland sehr herzlich und familiär.

Die gesetzlichen Bestimmungen bei der Jagdreise nach Russland sind Folgende. Man benötigt bei der Einreise einen gültigen Reisepass, Jagdschein sowie den europäischen Feuerwaffenpass. Ebenso notwendig ist ein russisches Visum und die Einladung des russischen Jagdveranstalters. Am Zoll muss die Jagdwaffe deklariert werden und eine geringe Gebühr entrichtet werden. Bei der Mitnahme der Jagdwaffe ist ein Zollrückwarennachweis nötig. Alle Trophäen der Jagdreise müssen ebenso am Zoll aus- und eingeführt und deklariert werden. Die Abwicklung kann auch von einem Spediteur durchgeführt werden.

Russland übt mit seinen jagdlichen Möglichkeiten einen großen Reiz auf Auslandsjäger aus. Das flächenmäßig größte Land der Erde ist in einen europäischen und asiatischen Teil gegliedert. Das asiatische Gebiet ist so dünn besiedelt, dass man oft nur dem Jagdführer auf seiner Jagdreise in Russland begegnet.

Jagdarten

Jagdarten

Wie in den meisten Ländern, gibt es auch in Russland unterschiedliche Arten der Jagd welche angeboten werden. Je nach Wildart kann man wählen welche Jagdart man bevorzugt.

Die Braunbärjagd wird in Russland generell vom Ansitz aus augeführt. Die besten Erfolgschancen hat man auf seiner Jagdreise bei einem Abend- oder Nachtansitz. Bereits am frühen Nachmittag begeben sich die Jäger auf ihren Ansitz. Dieser wird mit Sorgfalt ausgesucht betreffend der Windrichtung. Die Bären sind nämlich sehr geruchsempfindlich. Üblicherweise kommen zuerst die Weibchen mit den Jungen auf die Felder. Dann folgen die jüngeren Stücke. Man benötigt auf seine Jagdreise nach Russland speziell bei der Bärenjagd etwas Geduld. Die starken Bären, welche das Jagdziel sind, kommen meist zum Schluss. Auch die Ausrüstung kann über den Erfolg einer Jagdreise entscheiden. Es wird die Verwendung von leistungsstarken Kalibern empfohlen. Die Zieloptik sowie das Fernglas müssen über eine gute Dämmerungsleistung verfügen. Die Kleidung sollte recht geräuscharm sein, da die Bären sehr scheue Tiere sind. So sollte jeglich unnötige Störung durch die Ausrüstung ausgeschlossen werden.

Der Auer- und Birkhahn wird auf einer Jagdreise nach Russland traditionell mit Schrot bejagt. Für die Flinte sind 3,5 mm Schrote empfehlenswert.

Der Sibirischen Rehbock wird in Russland üblicherweise auf der Pirschjagd erlegt. Allerdings gibt es in manchen Gebieten auch viele Hochsitze, wo die Ansitzjagd oder eine Kombination möglich sind.

Die Elchjagd auf einer Jagdreise nach Russland erfolgt prinzipiell auf der Pirsch. Die Jagdgäste durchstreifen mit den Pirschführern das Jagdgebiet. An besonders günstigen Stellen warten sie ab und sitzen bis zu eine halbe Stunde. Dann pirschen sie weiter. Wenn es die Umstände ermöglichen kann auch versucht werden die Elche zu rufen. Der Jäger muss flink sein und diese Chance auf seiner Jagdreise nutzen wenn ein schussbarer Elch ins Sichtfeld kommt. Elche sind nicht sehr schusshart, dennoch muss auf Grund der Masse ein leistungsstarker Kaliber eingesetzt werden. Die Zieloptik sollte bis zu 150 m geeignet sein und eine sehr gute Dämmerungsleistung haben. Geräuscharme und wetterfeste Kleidung sowie robustes Schuhwerk runden die Ausrüstung für eine gelungene Jagdreise nach Russland ab.

Jagdregionen

Jagdregionen

Bei einer Jagdreise nach Russland kann man unterschiedliche landschaftliche Züge erleben. Die ursprüngliche Art der Jagd in beinahe unberührter Landschaft macht den Aufenthalt zu einem besonderen Jagderlebnis.

Wer sich auf seine Jagdreise nach Russland begibt sollte die Region Kirov bereisen. Diese liegt ca. 1.000 km nordöstlich von Moskau und bietet ausgezeichnete Chancen auf die Jagd auf Braunbären. Kein anderes Land verfügt über einen solch hohen Bestand. Üblicherweise werden die Braunbären nach der Winterruhe gejagt. In Russland kann man allerdings seine Jagdreise zwischen Ende August und Anfang September begehen, da hier dies eine sehr gute Zeit für Bärenjäger ist.

Während des Aufenthalts in den Revieren Russland kann man im Zuge seiner Jagdreise in gut ausgestatteten Jagdhäusern unterkommen. Diese sind zwar nicht luxuriös, aber dennoch wohnlich ausgeführt. Die Gastfreundschaft ist sehr hoch und die Verpflegung reichhaltig.

Der Elch ist eine der begehrtesten Wildarten Europas, kann allerdings nur in wenige Gebieten erfolgreich bejagt werden. Russland bietet auf einer Jagdreise hier sicherlich die verhältnismäßig besten Möglichkeiten zu adäquaten Preisen. Beispielsweise zählt die Region Jaroslawl, nordöstlich von Moskau zu den besten Gebieten für die Elchjagd. Ebenso ist dieses Revier in Russland die Top-Adresse für die Flugwildjagd, wo es sehr starke Wildbestände an Auer- und Birkhahn gibt. Es wird auf einer Jagdreise eine faszinierende, nicht zu fordernde Jagd geboten. Die Erfolgsaussichten sind sehr gut auf Grund der perfekt organisierten Jagdführer und dem nachhaltig hohen Bestand. Bei einem Besuch in Jaroslawl kann man auf einer Jagdreise auch noch andere Aktivitäten unternehmen. Viele Reviere liegen direkt an der Wolga und Nahe vieler Sehenswürdigkeiten wie z.B. der Goldene Ring um Moskau.

Die Region Tschelajbinsk ist bekannt für den Sibirischen Rehbock sowie Elch. Hier kann man eine Kombination aus Pirsch- und Ansitzjagd erleben, was in anderen Revieren nicht üblich ist. Es sind 17 Hochsitze an den idealen Stellen platziert um den Jagderfolg auf einer Jagdreise nach Russland zu sichern.

Jeder Jäger kann sich eine Traum erfüllen und kapitale Wildtiere erlegen. Der hohe, nachhaltige Bestand sowie die gute Jagdorganisation machen eine perfekte Jagdreise nach Russland möglich.

Jagdzeiten

Jagdzeiten

Wer eine Jagdreise nach Russland unternimmt, kann dies ganzjährig machen. Ein guter Jäger sollte sich bereits vor Anreise erkundigen, in welchem Revier man welches Wild am erfolgreichsten bejagen kann und darf.

Die Jagd auf Braunbären findet üblicherweise nach der Winterruhe statt, also im Frühjahr. Die beste Zeit für Braunbärenjagd ist in Russland wenn man seine Jagdreise Ende August bis Anfang September antritt. Wenn der Hafer in der Milchreife ist, ziehen die Bären auf die Felder. Dann liegen die Chancen auf die Erlegung eines prächtigen Bären sehr gut. In der letzten August Woche ist die beste Jagdzeit auf Rehbock.

Etwas später, etwa ab Anfang September kann man auf einer Jagdreise nach Russland die Brunftzeit der Elche erleben. Am besten sind die Chancen auf den Jagderfolg wenn das Brunftgeschehen am lebhaftesten abläuft. Dies ist meist wenn die Witterung kalt und frostig ist.

Wenn man auf einer Jagdreise in Russland ist, sollte man sich das beeindruckende Schausspiel Auer- und Birkhahnjagd nicht entgehen lassen. Die beiden Arten werden nur während der Balz vom 25. April bis Anfang Mai bejagt. Die Chancen sind bei einer Jagdreise nach Russland hier am besten und man kann eine spannende Balz erleben. Vor Sonnenaufgang wird der Balzplatz aufgesucht und eine geeignete Position eingenommen. Der Auerhahn beginnt sein Balzlied früh am Morgen. Sobald dies erklingt kann man sich auf Schussentfernung nähern.

Die Jagd auf den Birkhahn verläuft auf einer Jagdreise nach Russland hingegen etwas anders. Während der Dunkelheit wird der Schirm besetzt und auf die Dämmerung gewartet. Das Birkwild hat während der Balz seine bestimmten Balzplätze. Die Jagdführer sind bestens informiert und beobachten das Geschehen ständig. So kann der Jagderfolg garantiert werden. Der Birkhahn kommt mit den ersten Lichtstrahlen auf die offenen und sehr weitläufigen Landflächen. Dann beginnt das Geschehen. Es herrscht eine strenge Rangordnung unter den Hähnen. Sie behaupten sich durch Imponiergesten und begeben sich auf eine heftige Rauferei. Man hört Fauen und Zischen und kann meterhohe Sprünge erspähen. Der Jäger muss allzeit bereit sein. Ist der Birkhahn in Schussweite gekommen, muss der Schütze rasch reagieren und seine Chance nutzen. Ein erfolgreicher Tag auf einer Jagdreise nach Russland kann so gekrönt werden.

Wildarten

Wildarten

Eine Jagdreise nach Russland bietet eine vielfältige Auswahl an Wildbestand. Das Land ist für Jagdbegeisterte ein wahres Traumziel.

Wer sich auf eine Jagdreise nach Russland begibt kann einerseits eine sehr interessante Jagd nach Auer-und Birkhahn erleben. Außerdem bietet es sich an eine Bärenjagd beispielsweise im Frühling zu unternehmen. Des Weiteren kann man bei herbstlichen Bedingungen sehr gut auf Elchschaufler treffen. Auch ist die Jagd auf Luchs und Wolf eine interessantes Naturschauspiel Anfang des Jahres.

Der Auerhahn ist das größte europäische Rauhfußhuhn und gehört der Familie des Hochwilds an. Man kann bei seiner Jagdreise nach Russland Exemplare mit Flügelspannweiten bis 140 cm und Lebendgewichten bis 6,5 kg antreffen. Beim Auerwild leben Hahn und Henne getrennt in kleinen Gruppen. Während der Balz hingegen trifft man beide an festen Balzplätzen. Das Balzlied besteht üblicherweise aus dem “Knappen”, dem “Thriller”, dem “Hauptschlag” und dem “Schleifen” bzw. “Wetzen”.

Das Birkwild zählt auch zu den Rauhfußhühnern und ist ebenso bei einer Jagdreise in Russland anzutreffen. Der Hahn erlangt Größen bis zu 50 cm und Gewichte um die 1,5 kg. Während der Hahn ein glänzendes, blauschwarzes Federkleid und helle Flügelunterseiten trägt, hat die kleinere Henne gelbbraunes Gefieder, welches dicht mit schwarzen Streifen durchzogen ist.

Bei seiner Jagdreise nach Russland kann man auch den beliebten Braunbären erlegen. Er ist das größte Landraubtier der Erde und kann bis zu 650 kg und Schulterhöhen bis 150 cm erreichen. Während der Wintermonate bleiben sie vorwiegend in Höhlen oder ausgehöhlten Baumstämmen zur Winterruhe. Bei einer Jagdreise auf Braunbären beispielsweise in der Region Kirov trifft man auf den Eurasischen Braunbären. Sie erreichen Lebendgewichte zwischen 130 und 170 kg. Dies entspricht etwa einer Deckenlänge von ca. 2 m.

Wer Interesse an der Jagd auf Elche hat, sollte seine nächste Reise nach Russland unternehmen. Sie sind die größte vorkommende Hirschart. Elche leben in feuchten und sumpfigen Gebieten im Tundra- und Taigagürtel.  Der europäische Elche ist schwächer als die Elche in Alaska beispielsweise. Lebendgewichte bis 500 kg und Höhen von 1,90 m erreichen. Das durchschnittliche Geweihgewicht mit dem Sie auf einer Jagdreise nach Russland rechnen können beträgt ca. 8- 9,5 kg.

Wildarten in Russland

Jagdarten in Russland