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Jagen in Tschechien

Tschechien ist seit jeher eines der beliebtesten Ziele für Jagdreisen in Europa. Das Land bietet ein besonderes Erlebnis für alle Jagdliebhaber.


Allgemein

Allgemein

Durch die leichte Erreichbarkeit mit dem PKW und der EU-Zugehörigkeit wurde Tschechien zu einem interessanten Jagdland. Viele Reviere liegen westlich von Prag, im Böhmerwald und im Erzgebirge. Die unmittelbare Grenznähe lockt viele Jagdgäste an.

Tschechien ist ein Land mit hoher und alter Jagdkultur. Hier kommt jeder Jagdliebhaber auf seine Kosten. Wer wert auf eine spannende Jagd und eine gute Strecke legt, sollte seine nächste Jagdreise nach Tschechien planen. Die Landschaften sind sehr abwechslungsreich sowie auch die Jagd an sich. Kombinieren Sie eine bestechende Jagdreise mit der Erkundung der Vielfalt an Natur, die das Land Ihnen bietet.

Einerseits werden Einzeljagden auf alle Schalenwildarten angeboten. Andererseits werden auch Gruppenjagden etwa auf Hoch- und Niederwild organisiert. Tschechien hat einen der weltweit größten und qualitativ hochwertigen Bestände an Muffelwild. Ebenso ein Erlebnis auf einer Jagdreise sind die gut organisierten Niederwildjagden auf Fasane und Enten. Es können aber nicht Rot-, Reh- und Damwild sondern auch das begehrte Sikawild bejagt werden.

Neben den impressiven Eindrücken aus der Natur, gibt es auch gesetzliche Bestimmungen, die bei Jagdreisen nach Tschechien zu beachten sind. EU-Bürger, die hier der Jagd nachgehen möchten benötigen einen tschechischen Jagdschein sowie eine Jagdversicherung. Häufig werden diese Formalitäten von den Organisationen vor Ort erledigt. Wer bei seiner Jagdreise nach Tschechien seine Jagdwaffe mitnehmen möchte, benötigt den Europäischen Feuerwaffenpass. Bei Mitnahme des Jagdhundes ist zu beachten, dass ein gültiger Impfpass mitgeführt wird.

Genießen Sie Ihre Jagdreisen in einer besonders reizvollen Landschaft. Erkunden Sie das umfassende Angebot an idyllischen Jagdhäusern. Vor allem in Tschechien sind gute Kontakte von Vorteil um die Qualität des Jagdaufenthaltes und der gebotenen Dienstleistungen sicherzustellen. Unabhängig davon welche Jagdart man wählt und für welches Wild Interesse besteht, die Angebote schwanken in der Qualität je nach Anbieter enorm.


Bei einer Jagdreise nach Tschechien ist es empfehlenswert diese sorgfältig vorzubereiten um das Jagderlebnis zu einem maßgeschneiderten Aufenthalt zu machen.

Jagdarten

Jagdarten

Bei Jagdreisen nach Tschechien gibt es unterschiedliche Angebote bezüglich der Jagdarten. Es gibt viele Besonderheiten, die sich ein Jagdgast nicht entgehen lassen sollte.

Besonders exklusiv sind die Mufflonjagden in Tschechien. Da das Land die Nr. 1 ist beim Mufflon Bestand, sind Jagdreisen zur Muffelwildjagd hier ein spezielles Ereignis. Bei der Jagd auf Widder ist es je nach Möglichkeiten im Revier üblich, eine Pirsch mit Ansitz zu kombinieren. Die Pirsch ist wohl am interessantesten für Jagdbegeisterte auszuüben. In Kombination mit dem Jagen auf dem Ansitz, kann man auf seiner Jagdreise nicht nur die Naturschönheiten Tschechiens sondern auch die Artenvielfalt beobachten und bejagen. Ein weiteres Highlight und besonders beliebt ist die Pirsch bei Schnee. Ebenso wird die Jagd nach dem besonderen Sikawild sowohl vom Ansitz als auch auf der Pirsch durchgeführt.

Gut organisierte Entenjagden findet man auf seiner Jagdreise nach Tschechien in Böhmen. Der Jagdgast kann entweder eine Jagd am Entenstrich oder auch Jagden auf getriebene Enten auswählen. Diese Jagd lässt sich ideal im Zuge der Jagdreise mit einer Buschier- oder Treibjagd auf Fasanen kombinieren. Bei der Treibjagd sind mehrere Treiber und Hunden am Werk. Hier warten die Jäger, dass diese ihnen das Wild zutreiben. Wer selbst aktiver sein möchte, sollte die Buschierjagd wählen. Bei der weltberühmten Fasanenjagd in Tschechien mit Tagesstrecken von bis zu 1.000 Stück Wild pro Tag ist ebenso Buschierjagd möglich.

Des Weiteren werden bei Jagdreisen nach Tschechien Saudrückjagden angeboten. Bei der klassischen Drückjagd werden Hunde mitgeführt. Diese Jagdart wird meist mit etwa 8 oder mehr Treibern und rund 10 Schützen durchgeführt. Für Jagdbegeisterte auf ihrer Jagdreise liegt die mögliche Streckenerwartung für ein Revier in freier Wildbahn zwischen 5 und 10 Stück Schwarzwild. Im Gatter hingegen kann dies bei bis zu 15 bis 20 Wildschweinen liegen.

Bei der Jagd in Tschechien sind auch die Bockjagden sehr abwechslungsreich. Aber auch die in großer Zahl ausgeführten Stöberjagden erfreuen sich großer Beliebtheit.

Somit kann jeder Jagdlieber der eine Jagdreise nach Tschechien unternimmt, sein besonderes Jagderlebnis auswählen.

Jagdregionen

Jagdregionen

Das Land Tschechien bietet auf einer Jagdreise unterschiedliche Jagdregionen in wunderschöner Naturkulisse an.

Viele Reviere liegen westlich von Prag, im Böhmerwald und im Erzgebirge. Die unmittelbare Grenznähe ist somint für viele Jagdgäste eine reizvolles Ziel für eine Jagdreise.

Das Revier Planicko beispielsweise liegt mitten im Böhmerwald in Tschechien. Hier findet man rund 20.000 ha bejagbare Fläche. In einer idylischen Waldlandschaft, die aus 60 % Laub- und 40 % aus Nadelwald besteht, kann der Jagdgast voll und ganz in Ruhe seinem Hobby nachgehen. Das Revier besticht durch zahlreiche Ansitzmöglichkeiten sowie andere Jagdeinrichtungen. Eine Besonderheit Tschechiens ist die Burgruine des Fürsten Kákov. In diesem Revier findet man auf seiner Jagdreise Mufflon-, Rot-, Dam- und Rehwild. Es ist aber auch ein sehr guter Schwarzwildbestand vorzufinden. Besonders bei Muffelwiddern kann man in Tschechien auf seiner Jagdreise Trophäenstärken in allen Medaillenklassen antreffen.

Ein weiteres Revier im Böhmerwald ist Chramcovi. Hier kann man sehr gut der Jagd auf Sikawild nachgehen. Diese ist in diesem Revier besonders erfolgreich. Die Unterkünfte auf einer Jagdreise nach Tschechien können im Böhmerwald in einem wohlgeführten Jagdhaus oder auch in einer Pension organisiert werden.

Auch Reviere im Erzgebirge sind sehr beliebt auf Grund er Vielfältigkeit der Natur. Angefangen von der felsigen Natur bis weiter hinunter zu den Wäldern und Wiesenflächen.

Berühmte Reviere wie Konopiste oder Zidlochovice sind in Tschechien für Jagdreisen besonders beliebt. Hier werden einerseits Fasanenjagden der Extraklasse angeboten. Alleine in diesen Revieren werden jährlich ungefähr 30.000 bzw. 50.000 Fasane und Rothühner erlegt. Andererseits stammen auch Weltrekordtrophäen von Widdern aus dem Spitzenrevier Zidlochovice. Hier kann man in Zuge seiner Jagdreise beispielsweise im historischen Schloss residieren. Spezialitäten aus der Küche Tschechiens, heimische Gastfreundschaft sowie erfahrene Jagdführern machen den Aufenthalt unvergesslich.

Der Jäger kann zwischen lichten Waldrevieren in Böhmen und hügeligen Feld- und Wiesenregionen wählen.  Die abwechslungsreiche Landschaft Tschechiens ist ein Traum für Jäger und bietet eine unvergessliche Jagdkulisse. Somit hat eine Jagdreise nach Tschechien für jeden Jagdliebhaber nach dessen individuellen Bedürfnissen die passende Region zu bieten.

Jagdzeiten

Jagdzeiten

Wer sich auf eine Jagdreise nach Tschechien begibt, ist gut beraten, sich über die Besonderheiten der Jagdzeiten vorab zu informieren.

Da Tschechien das Muffelwildland Nr. 1, sollten diese Jagdzeiten bereits für eine Jagdreise vorgemerkt werden. Die Muffelwildjagd ist in freier Wildbahn von 1. August bis Ende Dezember möglich. Im Gatter können Mufflons sogar ganzjährig bejagt werden. Beste Jagdzeit für alle Jagdbegeisterten ist jedoch in den Monaten Oktober bis Dezember. Bei niedrigen Temperaturen steigt der Jagderfolg auf Ihrer Jagdreise dementsprechend. Diese Jahrezeit kann man sehr gut für eine Jagdreise nach Tschechien nutzen und die Exklusivität der Muffelwildjagd genießen. Es soll dem Jagdgast an nichts fehlen. Angefangen von von stilvollen Unterkünften, wie zum Beispiel im Spitzenrevier Zidlochovice mit historischem Schloss. Bis hin zu einzigartigen geführten Muffelwildjagd.

Die Bockjagd ist ein besonders abwechslungsreiches Ereignis, sowie auch die Landschaft an sich. Die beste Zeit für eine Jagdreise nach Tschechien wenn man Rehböcke bejagen möchte, ist zwischen Mitte Mai und Ende September. Die Jagd auf Ricke und Kitze ist hingegen zwischen 1. September und 31. Dezember am erfolgreichsten.

Sikawild und Rotwild kann von 1. August bis 15. Jänner bejagt werden. Auch die Schwarzwildjagd darf bei einer Jagdreise nach Tschechien nicht zu kurz kommen. Beim Schwarzwild kann man Keiler und Bache ab 1. August bis 31. Dezember jagen. Wer interessiert ist an der Jagd auf Frischlinge und Überläufer, kann dies sogar ganzjährig erleben. Das Weißwedelwild kann von 1. September bis 31. Dezember gejagt werden.

Auch für die Niederwildjäger gibt es auf ihrer Jagdreise nach Tschechien eine große Auswahl. Der ideale Zeitpunkt für die weltbekannte Fasanjagd ist zwischen 16. Oktober und 31. Jänner. Königsfasane können sogar bis 15. März bejagt werden. Für den wilden Truthahn ist der ideale Jagdzeitraum in Tschechien einerseits von Mitte März bis Mitte April, aber auch zwischen Oktober und Ende Dezember. Tauben hingegen können schon ab August bis Ende Oktober gejagt werden.

Somit können Jagdliebhaber ganzjährige ihre Jagdreise nach Tschechien planen, um die unterschiedlichen Tierarten zu erlegen.

Wildarten

Wildarten

Tschechien ist nach wie vor weltweit führend was den Bestand und die Qualität von Muffelwild betrifft. Jedoch sind bei einer Jagdreise hier auch fast alle anderen heimischen Wildarten anzutreffen.

Trotz der relativ kleinen Fläche bietet Tschechien eine Artenvielfalt wie kaum ein Land. Bei der Jagd sind folgende Wildtiere anzutreffen: Muffel-, Rot-, Reh-, Schwarz-, Nieder- und Damwild. Neben den klassischen Wildarten wird man auf einer Jagdreise nach Tschechien aber auch Exoten wie das Sikawild antreffen. Eingebürgert wurde das japanische Sikawild Ende des 19. Jahrhunderts. In einigen Revieren gibt es hier sehr gute Bestände.

Tschechien ist für eine Jagdreise das Muffelwild-Land weltweit. Dies betrifft sowohl die Bestandsgröße als auch die Trophäen Qualität. Das Land ist somit auch eines der teuersten Muffelwildländer. Die Mufflonwildjagden sind hervorragend organisiert  und sollten bei keiner Jagdreise fehlen. Ein weiteres Highlight ist, dass Tschechien auch Widder zwischen 230 und 240 CIC-Punkten anbieten kann. Der Weltrekord Widder aus dem Revier Zidlochovice erreichte 252,45 CIC Punkte. Außerdem hatte er eine Schneckenlänge von über 110 cm. Dies bedeutet für Jagdbegeisterte, dass auch sie auf ihrer Jagdreise mit einer Schneckenlänge von bis zu 105 cm rechnen können. In diesem Bereichen ist der Wert eines Widders bei bis zu 10.000 Euro.

Auch die Jagd auf Rehböcke ist in Tschechien empfehlenswert. Bockjagden sind hier sehr günstig, aber starke Böcke sind in Tschechien selten. Ein Jäger kann maximal ein Gehörn-Gewicht zwischen 250 und 350 Gramm auf seiner Jagdreise erwarten.

Tschechien hat auch einen guten Rotwildbestand zu bieten, allerdings im Bereich mittlerer Trophäen Qualität. Reife Hirsche bewegen sich im Rahmen zwischen 170 und 190 CIC-Punkten und etwa 5 bis 7 Kilogramm Geweihgewicht. Die Geweihe zeichen sich durch gute Perlung und eine dunkle Farbgebung aus.

Im ganzen Land ist bei einer Jagdreise auch Schwarzwild anzutreffen. Die Keilerwaffen erreichen kaum die Länge von 20 cm. Aber auch Niederwild wie Hasen, Fasane, Rebhühner und Wildtruthähne laufen Jägern hier über den Weg. Die Fasanenjagd in Tschechien ist weltberühmt mit Tagesstrecken von 1.000 Stück Wild.

Auf Grund der Einzigartigkeit der Wildarten, ist Tschechien das ideale Ziel für Ihre nächste Jagdreise.

Wildarten in Tschechien

Jagdarten in Tschechien